Scheinbar wurde nicht genug getwittert ...

Starke Leistung, schwacher Besuch

 

In eigener Sache:

Wir möchten uns bei allen Besuchern und Helfern recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht aber an einen "stillen" Partner der Erich Kästner Realschule: die Mitglieder des Fördervereins. Sie haben durch einen Zuschuss ermöglicht, dass die Eintrittskarten für die Jugendlichen erschwinglicher wurden. Leider hat dies nicht mehr Zuschauer angelockt - lesen Sie mehr darüber im Artikel von Hans Kaiser:


Das Medien-Junkie-Stück „HANDYcap" der Realschule zeigte Jugendtheater mit bewegenden Momenten – und füllte die Aula nur schwach.
Von Hans Kaiser


Stadt Kempen. Das war richtig gutes Theater, das jetzt in der Aula der Kempener Realschule ablief. Jugendtheater, von Schülern vorgeschrieben, von Profis inszeniert und perfektioniert. „HANDYcap" hieß das Stück, und es zeigte die Therapiestunde einer Selbsthilfegruppe medienabhängiger Jugendlicher in beklemmender Authentizität – aber witzig als Komödie verpackt. Ein Szenario, das sich mit Musik und Tanz einem Musical nähert (von der Probenarbeit hat die RP berichtet). Von den Realschülern gespielt mit viel Witz und Ernsthaftigkeit. Ihr Engagement riss die Zuschauer mit, ließ sie immer wieder in Beifall ausbrechen.
Der Vorhang geht auf, man sieht 14 Stühle im Halbkreis aufgebaut, drei Stehlampen. An der Rückwand Regeln, wie man sich in einer Selbsthilfegruppe zu verhalten hat: Jeden ausreden lassen, keine Wertungen einbringen. Das ist also der Ort, wo 14 mediengeschädigte Kids sich als „Offliner" üben wollen. Ihr Ziel: Sich 20 Minuten lang ausklinken aus ihren digitalen Parallelwelten. Die Zerreißprobe: Das Handy muss abgegeben werden, bevor man kurz chatten darf. Eine enorme Herausforderung, der keiner von ihnen gewachsen ist. Tina (Sanftleben), die Gruppenleiterin, versucht mit viel Einsatz, den Wahnsinn in den Griff zu bekommen: Entzugsprobleme, emotionale Ausbrüche, Provokationen, ein Nervenzusammenbruch.

Alle zehn Minuten klingelt der Wecker der Gruppenleiterin. Die Kiste, in der die Handys abgelegt wurden, darf gestürmt werden. Neue Nachrichten kommen an. Eindrucksvoll wird die Zerrissenheit der jungen Leute rübergebracht, unterlegt mit Soundeffekten, Musik und Tanz. Da ist zum Beispiel Anna (Meis). Sie verfolgt ein neues YouTube-Video, sitzt dabei auf dem Bühnenrand. Dann wird ihr Gesicht von Twitterlicht aus dem Dunkel geschubst (hervorragend: die beiden Beleuchter Jonas Doekels und Hennig Loch), und hinter ihr läuft das Video live ab: „Braveheart" nach James Horner. Milan (Piepers) liefert einen hinreißenden Beatbox, Sophie (Marezki) glänzt mit einer Rappeinlage, Emilie (Vennedey) mit einem Streetdance-Solo.

Und so geht's weiter im Auf und Ab der Emotionen im Entzug. Nadine (Rizzo) hat schon wieder 39 neue Facebook-Freunde und muss sie alle besuchen, bricht darüber zusammen. Auf dem Boden liegend wird per Yoga entspannt, und keiner merkt, dass die süchtige Gruppenleiterin, während sie Anweisungen zum Abschalten gibt, heimlich ihr Handy checkt. Der „Mango, Mango-" Song bringt mit bunten Lichtern alle wieder in Bewegung. Hinreißend dann die Sequenz mit Siri, Milans Sprachstimmen-Handy, am komplizierten Tonpult brillant gemischt von Yannik Roesges und Kilian Baumert. Das Mobilphone ist eifersüchtig auf die Gruppenleiterin, macht seinem Besitzer eine Szene und schickt der „Rivalin" peinliche Mails. Als sein Besitzer sich outet: „Das hab ich nicht geschrieben, das war mein Handy", glaubt ihm keiner.

Höhepunkt schließlich, als die Ed-Sheeran-Ballade »I see fire«, von Milan auf der Akustik-Gitarre begleitet, Gänsehautstimmung macht: „If this is to end in fire, then we should all burn together..." Da kommt authentisch rüber, wie Jugend sich heute so fühlt. Die Komödie macht Platz für einen echten, tiefgehenden Moment.

 HANDYcap 2

 

Das ging unter die Haut. Warum? Da waren die peppigen, anrührenden Songs; da waren die witzigen Dialoge, von Textpointen durchblitzt; da waren vor allem stille und berührende Momente. Ein Stück mit großer Dynamik, energievoll, keine Sekunde langweilig. Immer wieder traten neue Wendungen auf, flammten Ideen um das Thema Mediensucht.

Es war das vierte Stück, das die Schauspielerin Susanne Stangl aus Köln mit der Kempener Musiklehrerin und Sängerin Sonja Kandels an der Schule inszeniert hat (Schulleiterin Sigi Strohe: „Ein Dreamteam!"), und es war das beste. „Wir wollten keine Problemstudie schaffen", sagte Stangl im RP-Gespräch nach der Premiere am Montagabend. „Wir wollten der Problematik einen Spiegel bauen, mit komödiantischer Leichtigkeit."

Das ist gelungen. Und die Resonanz? Bei den Aufführungen war die Aula knapp zur Hälfte gefüllt. Schade.

 

In eigener Sache!!!

Wir möchten uns bei allen Besuchern und Helfern bedanken. Ein besonderer Dank geht aber an die Mitglieder ds Fördervereins. Sie haben durch einen Zuschuss ermöglicht, dass die Eintrittskarten für die Jugendlichen erschwinglicher wurden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Danke Hans Kaiser für die redaktionelle Arbeit und die professionelle Außenwirkung, die das Stück verdient hat.

 

 

 

 

 


 

Sozialer Tag 2015

Sozialer Tag 2015 an der Erich Kästner Realschule

 

Am Dienstag, 5. Mai war es wieder soweit: etwa 150 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 schwärmten aus in Betriebe in und um Kempen und zeigten damit ihr soziales Engagement. Denn auch in diesem Jahr profitieren wieder drei ausgewählte Projekte vom Einsatz der Schüler. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung dürfen sich diesmal die Flüchtlingsarbeit des SKM, die Kempener Tafel und 'TajikAid', ein medizinisches Hilfsprojekt in Tadschikistan, über die Spende der Achtklässler freuen.

 

Unterwegs waren die Schüler an vielen verschiedenen Stellen im Einzelhandel sowie in anderen Betrieben, um dort vielfältige Arbeiten zu erledigen. Die Fotos geben einen kleinen Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder.

 Adem   Adem

                                        Berit  Berit

                        Celina

                                                                                                                 Nico Nico

    Irina  Irina             Luisa  Luisa   

                            Nicole  Nicole        xxx Jessica

 

Jan Felix Jan-Felix

                                                                                               

         Jana Jana

                                                                                                                                                                                  

Die Spendenübergabe an die drei Organisationen erfolgt nach den Sommerferien und bildet den Abschluss des Sozialen Tags.

 

 

 

 

 

 

 


 

Handysüchtig? Im Medienrausch?

Theater

Digitale Parallelwelt auf der Bühne

Erich Kästner Schule befasst sich mit „Medienjunkies“.

 

Medienjunkies


Einfach mal das Handy weglegen und entspannen – darum geht es bei der gespielten Therapiesitzung. (Friedel Reimann)

Kempen. Carina kriegt die Krise: „Immer diese Neuen“ ruft das braunhaarige Mädchen. Die Neuen stören die Therapie. Carina ist in einer freiwilligen Selbsthilfegruppe, deren Teilnehmer von ihrer Medien-Manie loskommen wollen. Carina gehört zu den jugendlichen Handy- und Tabletjunkies, die süchtig sind nach Kommunikation per Tastendruck und Display-Bild. Wie die aggressive Zocker-Lea. Wenn ihr Computer abstürzt, klatscht sie schon mal gerne ein Haustier an die Wand.

Und dann gibt es da Milan. Er pflegt eine persönliche Beziehung zu seinem Smartphone und „Siri“ – der sprechenden Assistentin aus dem Handy. Aber Siri mischt sich ein, wenn die Gruppe digitale Abstinenz übt, die Geräte zehn Minuten wegzulegen versucht. Und die neuen Mitglieder haben Probleme mit der elektronischen Enthaltsamkeit, zicken herum beim Abschalten. Wie die blonde Emelie. Bis Tina, die Handy süchtige Gruppenleiterin, sie zur Ordnung ruft.

Schüler wollen die Realität zeigen

Carina Tomson, Lea Schmitz, Milan Piepers, Emelie Vennedey und Tina Sanftleben (alle 14 oder 15 Jahre alt) gehören zum Theaterteam der Kempener Erich Kästner Realschule. Sie spielen auf deren Bühne, aber sie wollen die Realität zeigen.

Das Stück, das sie geschrieben haben, heißt „HANDYcap - Gruppentherapie für Medienjunkies“. Am Montag, 8. Juni, hat es Premiere, und es bringt ein brandaktuelles Problem vor Publikum: Es handelt von Jugendlichen, die von elektronischen Medien besessen sind. Und die versuchen, loszukommen von ihrer digitalen Parallelwelt. Aber nicht als düstere Tragödie, sondern als komödiantisches Musical mit einem Mix aus Live-Musik, Chorgesängen und elektronischen Sounds.

Susanne Stangl, Schauspielerin, und Sonja Kandels, Sängerin und Musiklehrerin, haben aus den Schüler-Ideen ein professionelles Bühnenwerk gemacht – wie schon im vergangenen Jahr zum 50-Jährigen der Schule mit „Kästner reloaded“, mit dem „Blaubeermariechen“ Maria Velten im Juni 2012 und mit dem Musical „Fahrt der Gefühle“ im April 2013.

 

„HANDYcap – Gruppentherapie für Medienjunkies“

wird in der Aula der Erich Kästner Realschule

am Montag, Dienstag und Mittwoch (8/9/ und 10.06.)

jeweils ab 19 Uhr gezeigt.

 

 

 

 


Grauer Schulalltag? Nicht mit uns!

Im Kunstunterricht erarbeitete Frau Sprünken mit ihrer 6a Dackelportraits im Popartstil.

 

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Die Ergebnisse hängen in unseren Fluren aus, wir wollen sie aber der Öffentlichkeit nicht vorenthalten (-;

 

Mit diesen bunten Eindrücken entlassen wir uns und alle Schüler/innen in das Muttertagswochenende (!!!)

Eurer Team der EKR

 

 

 

 

 


Nicht verpassen!!!

 

Wir möchten an folgendne Termin erinnern:

 

 Informationsabend zur Wahl des vierten Hauptfaches

12.05.2015       18.00 Uhr    Aula


Liebe Elternschaft der Klassen 6. Für Ihr Kind beginnt mit der 7. Klasse an der Erich Kästner Realschule die sogenannte Neigungsdifferenzierung.

Hier wird der Unterricht teilweise nicht mehr im Klassenverband stattfinden, sondern in Kursen.

Es besteht die Wahl zwischen folgenden Kursangeboten:

 

Fremdsprachen mit dem Leitfach Französisch oder Niederländisch

Naturwissenschaften mit dem Leitfach Biologie oder Chemie

Sozialwissenschaften

Technik

Informatik

 

Die Schülerinnen und Schüler werden in den Klassen informiert und individuell beraten.

Die Entscheidung muss bis zum 22.05.2015 getroffen werden.

 

Nähere Einzelheiten zu den Fächern und dem Ablauf des Wahlverfahrens erhalten Sie beim Infoabend.

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Strohe, RRn

 

 

 

 

 

 


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